Regionale Bestandserfassung

(„Bibliothekskarte“, carte documentaire)


 

Seit 2005 engagiert sich die BNU in Zusammenarbeit mit den elsässischen Universitätsbibliotheken für eine genaue Bestandserfassung und die Ausarbeitung eines Bestandsplans für die einzelnen Hochschulen in der Region. Es geht zunächst um eine kartographisch darstellbare Erfassung aller vorhandenen Ressourcen. Eine detaillierte Analyse der Ankaufspolitik, des auf dem Markt vorhandenen Medien- und Serviceangebots soll umfassend dokumentieren, auf welche Bibliotheksbestände und auf welche Bibliotheksdienstleistungen die Universitäten zurückgreifen können. Die Auswertung soll den Beteiligten dann Anhaltspunkte geben, um Ihr Angebotsspektrum besser abzustimmen. Sie können so in Zukunft präziser und vollständiger auf die Anforderungen der elsässischen Studenten und Forscher eingehen.


Im Jahre 2006 haben die BNU und die Bibliotheksdienste (SCD) der Universitäten Marc Bloch, Robert Schuman, Louis Pasteur und die Université de Haute Alsace (Mulhouse) eine genaue Auswertung der Ankaufspolitik der verschiedenen Beteiligten unternommen; dabei wurden alle während des Jahres neu erworbenen Dokumente und Medien nach jeweiliger Fachrichtung, Sprache und Studienniveau geordnet. Diese im Prinzip 2007 abgeschlossene Arbeit soll dafür sorgen, dass die einzelnen Einrichtungen ihre bibliothekarischen Planungen für die neuen Vier-Jahres-Verträge 2009-2012 entsprechend ausrichten können.

 
 
 
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