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Das Zentrum für germanische Studien

Das Zentrum für germanische Studien (Centre d’études germanique CEG) wurde 1921 in Mainz gegründet und diente ursprünglich den Funktionären der Besatzungstruppen und ihren Familien zur Vorbereitung von Universitätsprüfungen an der Straßburger Universität. Nach der Räumung des Rheinlandes wurde das Zentrum 1930 nach Straßburg verlegt und in ein interuniversitäres Institut, umgewandelt das die Ausbildung von deutschen Hilfsoffizieren gewährleistete. Erst Ende der 60er Jahre wurde das Zentrum zu einer interdisziplinären Forschungsstelle, die dem CNRS angegliedert ist.

Die über Jahre hinweg zusammengetragenen Bestände des Zentrums bestehen aus etwa 17 000 Monografien und rund 300 Zeitschriften, wovon Dreiviertel in deutscher Sprache verfasst sind. Sie decken die meisten Disziplinen der Geisteswissenschaften ab, die mit dem deutschsprachigen Kulturraum in Zusammenhang stehen.

Als der Betrieb des Zentrums 2002 eingestellt wurde, gelangte die Bibliothek des Zentrums, die zuvor der Universität Robert Schuman, der "Revue d’Allemagne" und dem CNRS gehört hatten, als Spende an die BNU, wo die Sammlung um mehr als 11 000 Werke und 230 Zeitschriften ergänzt wurde. Seither wird diese Sammlung schrittweise in die Bestände der Bibliothek aufgenommen.

Die Straßburger Universität, die MISHA (Maison interuniversitaire des Sciences de l’Homme – Alsace) und das CNRS führen interdisziplinäre Forschungen über den deutschsprachigen Kulturraum innerhalb der wissenschaftlichen Forschungsgruppe "Mondes germaniques" weiter. Diese Forschung  wird durch die Dokumente des Exzellenz-Fachgebietes "Germanische Studien" der BNU unterstützt.

 

Katalog des Zentrums für germanische Studien "Centre d'études germaniques"

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