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Die architektonische Linie

Das Herzstück des Projekts ist die Kuppel. Das Projekt möchte ihr die zentrale Stellung zurückgeben, die sie im ursprünglichen Gebäude einmal hatte. Der Lesesaal befand sich damals unter der Kuppel, durch die zentral das Licht einfiel. Eine monumentale Freitreppe, welche zukünftig die vier für das Publikum zugänglichen Etagen miteinander verbinden soll, wird sich genau unter der Kuppel befinden: Der Lichteinfall im Gebäude wird durch Öffnungen in der tragenden Struktur der Kuppel ermöglicht sowie durch Streben aus Inox, die im Innern des Treppenhauses das Licht reflektieren.
Der Architekt bringt auch die Innen- und Außengestaltung des Gebäudes ins Spiel: Zwischen dem Fassadenschmuck und der Gestaltung der Innenräume soll Einheit und Stimmigkeit hergestellt werden.
Und schließlich soll dem Gebäude, in Distanz zu den architektonischen Eingriffen der 1950er Jahre, seine ursprüngliche Monumentalität wiedergegeben werden, damit die Räume wieder zur Geltung kommen: ein Atrium, das zu einer monumentalen Freitreppe führt, der Raum unter der Kuppel.

Perspective de l'Atrium: © Agence Nicolas Michelin et associés - Artefactory perspectivistePerspective de l'Atrium: © Agence Nicolas Michelin et associés - Artefactory perspectiviste

Mehr dazu
Interview mit Nicolas Michelin von Christophe Didier. Revue de la BNU, n°1, 2010, S. 56-59.

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